Kanusport-Club Villingen e.V. 

 2016

Wutach im Februar 2016

3 unerschrockene Paddler begleitet durch einen "Strömungsretter" der DLRG trotzten den winterlichen Bedingungen und nahmen die Wutach in Angriff.

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Eine Platzwunde nach einer Steinberührung führte jedoch zu einer vorzeitigen Beendigung der Fahrt und einem Arztbesuch.

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Der Strömungsretter war zur Stelle und unterstützte die drei mit seinem langen Seil.

 

Brunch im Bootshaus  am 10. April 2016

Am Sonntag den 10. April trafen sich die Villinger Kanuten zu einem leckeren  Brunch im Bootshaus ein.

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Anschließend konnte bei schönem Frühlingswetter gleich auf der Donau angepaddelt werden.

Aktion "Saubere Landschaft" am 16. April 2016

Knapp 10 fleißige Helfer sammelten unter Federführung von Klaus Geyer im Rahmen der Aktion "Saubere Landschaft" Müll beidseitig der Brigach ein.

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Es kam wieder eine stattliche Anzahl von gefüllten Müllsäcken zusammen.

Allen Helfern ein großes Dankeschön !

BKR Wildwasserwochenende am 23. und 24. April 2016

Auch in diesem Jahr fand wieder das Wildwasserwochenende an Thur und Sitter statt. Ausrichter der Veranstaltung war der KSC Villingen.

Die Faszination des bewegten Wassers lockte ca. 30 Paddlerinnen und Paddler ins Appenzeller Land.

Die ersten Teilnehmer trafen bereits am Freitag ein, um das sonnige Wetter für eine erste Paddeltour zu nutzen. Der überwiegende Teil der Paddler stürzte sich aber erst am Samstagmorgen ins das Wasser der Sitter. Die Teilnehmer wurden dabei je nach Könnensstand in zwei Gruppen aufgeteilt:

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Eine Gruppe paddelte auf der Sitter von St.Gallen, Spisegg bis zur Brücke zwischen Waldkirch und Häggenschwil eine Strecke von 15,6 km.

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 Die andere Gruppe war von Appenzell nach Haslen (Sitterschlucht) auf einer Strecke von ca. 5 km unterwegs.

Diese Strecke wurde am Samstag gleich 2mal befahren !

Trotz der kühlen Außentemperaturen und leichten Regenschauern hatten die Teilnehmer viel Spaß !

Ihre Erlebnisse und Eindrücke konnten die Paddler bei der gemeinsamen Hüttenübernachtung teilen und den Abend gemütlich bei Karten- und Würfelspielen ausklingen lassen. 

Übernachtet wurde im Stohlager oder auf der nahe gelegenen Campingwiese.

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Am Sonntagmorgen fuhren die ganz eifrigen nochmal die Sitterschlucht.Dann ging es zur Thur von Lütisburg nach Schwarzenbach. ca. 9 km bei Aprilwetter, kurz mal Schneegestöber, aber die meiste Zeit doch sonnig.

Die Pegelstände waren am Wildwasserwochenende wie folgt:

Pegel Sitter Bruggen / Au 23.04.2016:Kraftwerksabhängig  am 23.4.16 nachts 4 m³ Bei Befahrung am Nachmittag etwa 14m³

Sitter Appenzell am Samstag etwa 3 m³ am Sonntag etwa 6 m³

Thur Jonschwil /Mühlau  am Sonntag 24.  Etwa 38 m³

 

Thurbummel am 1. Mai 2016

 

Bei etwa 6 Grad Außentemperatur machte sich eine kleine Abordnung des KSC-Villingen auf den Weg an die Thur im Appenzell.

Pünktlich mit dem Start hörte der Regen auf, so dass man bei gutem Wasserstand und flotter Strömung sich auf die 18 Flußkilometer bis Andelfingen begeben könnte.

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Nach der Hälfte der Strecke hatten die Thurgauer Wildwasserfahrer wieder für eine heiße Suppe und ein wärmendes Feuer gesorgt.

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Alles in allem war es wieder eine schöne Tour, wenn auch etwas mehr Sonne am 1. Mai nicht geschadet hätte !

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 Surfen auf der Donauwelle am 13.Mai 2016

 

Für alle die bisher dachten bei der Donauwelle handelt es sich um eine Kuchensorte, hier ein paar paar Eindrücke der Villinger Paddler beim Surfen auf der "Donauwelle"

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Weitere Bilder und einen Kurzfilm gibt es in der Galerie !

 

Bregiablass am 26. und 27.Mai 2016

 

Eine grosse Gruppe des KSC Villingen trifft sich am ehemaligen Bahnhof in Langenegg.

Abenteurlich werden die Boote auf möglichst wenig Autos verteilt, Parkplätze sind heute Mangelware, der Bregenzer Wald gleicht einem Volksfest.

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Bei hochsommerlichen Temperaturen geht es im vollen Kanuoutfit Richtung Einstiegsstelle Schwarzenbergschlucht.

Dort sind überraschend auch der erste Vorsitzende, der Kassenwart und ein Kassenprüfer vor Ort, sodass dann insgesamt 9 erfahrene Wildwasserpaddler auf die anspruchsvolle Strecke gehen.

Vor der Fahrt und auch vor schwierigen Stellen waren ausführliche Beratungen obligatorisch.

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Die erste Strecke, die Schwarzenbergschlucht, war gut zum üben und einfahren, ganz so einfach war es gar nicht, es gab erste Blessuren und eine Platzwunde nach Kenterrolle mit Steinberührung.

Das trübte die Stimmung keineswegs und das Wehr in Andelsbuch, ein ca drei Meter Abfall, wurde von einem Grossteil der Gruppe gefahren.

Die richtige Booftechnik wurde ausführlichst erörtert, ob es dazu auch ein Wintertraining im Hallenbad gibt werden wir sehen!

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Nun kam das Wasser vom Kraftwerk dazu und die Fahrt nahm deutlich an Geschwindigkeit auf. Das Schrägwehr in Egg wurde von allen befahren, auch das Eck von Egg, eine 3+ Stelle wurde erfolgreich gemeistert.

Am Professorenfelsen, einer recht verblockten Stelle, lag ein Baum so ungünstig  knapp unter Wasser, dass nur das rasche Verlassen des Bootes die Situation entschärfen konnte.

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So kamen alle munter und mehr oder weniger nass beim Camp "Highfive" in Lingenau an und konnten sich stärken und in der Sonne trocknen lassen.
Nach der Pause ging es noch die kurze Strecke bis zum Ausstieg in Langenegg. Der Ausklang bei Kaffee und weiteren Stärkungsmitteln war noch sehr entspannend und kommunikativ.

Am nächsten Tag fuhren sechs Paddler nochmals die Schwarzenbergstrecke, diesmal sehr routiniert und zügig ohne wesentliche Zwischenfälle.  Der erste Vorsitzende nahm sich der Fotografin an und fuhr mit ihr den unteren und einfacheren Teil der Bregenzer Ach von Langenegg bis Kennelbach. Doch auch hier machte sich die Wasserwucht bemerkbar und es gab die eine und auch andere Stelle, wo der Adrenalinspiegel rasch stieg.

Gegen Ende der Fahrt wurde es ruhiger und es gab Gelegenheit, die grandiose Schlucht mit ihren massiven Felswänden gebührend zu bewundern.

Dank geschickter Planung waren dann die richtigen Autos mit passenden Schlüsseln am Ausstieg und ein Teil der Gruppe trat die Heimreise an.

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Eine sehr gelungene Ausfahrt die mit Freude an die nächsten gemeinsamen Unternehmungen denken lässt !

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Weitere Bilder gibts in der Galerie !

 

Neckarfahrt am 12. Juni 2016

Am 12.6.16 verliessen vier Paddler/innen trotz Regenwetter das
gemütliche Sonntagsfrühstück und machten sich auf den Weg zum Neckar.
Der Pegelstand von 115 cm versprach eine flotte Fahrt. Schon der
Einstieg an der Neckarburg (ausgeschilderte Abfahrt von der B 14
zwischen Villingendorf und Zimmern) war landschaftlich wunderbar. Gleich
zu Beginn ging es durch das Naturschutzgebiet Neckarschleife, dank des
guten Pegels fast ohne Grundberührung.

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Unter der Autobahnbrücke dann die beiden Spielstellen, welche ausgiebig
gestestet wurden.

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Beim ersten Wehr in Talhausen stiegen wir links aus und umtrugen über
die Wehrkrone auf die rechte Flußseite.

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Es folgten noch einige Schwälle bis zur Schlichemmündung, dort war es
recht beschaulich.

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Die Kehrwässer waren recht eng, trotzdem hatten wir alle viel Spass.
Es folgte das Wehr in Epfendorf, welches wir links umtrugen. Nach einer
kurzen Rast konnten wir über die Ufermauer zurück ins Wasser rutschen.

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Der Ausstieg in Altoberndorf war aufgrund der Strömung recht kniffelig,
doch schliesslich waren alle gut am Ufer und konnten sich noch mit einem
Kaffee stärken.

Mit Umsetzen waren wir sechs Stunden unterwegs. Ein schöner Tag mit
immer wieder Sonnenschein.

Fazit: Der Neckar ist ein schöner, munterer Fluss, WW 1, direkt vor
unserer Haustür!

 

Ammer, Loisach und Obere Isar vom 18. bis 20. Juni 2016

Freitagabend, Camping Isarhorn in Mittenwald, die ersten Paddler vom KSC treffen ein und suchen sich auf dem grosszügigen Platz ihr Refugium. Es nieselt ein wenig, unter den grossen Vorzelten wird zusammen gekocht und erzählt.

Samstag, Frühstück in der Sonne, Boote umladen, Umsetzen besprechen, gleich geht es los zur Ammer, nach Saulgrub.

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Um 11 Uhr sind wir dort mit weiteren KSClern und Ulmer Paddlern verabredet. Alle sind pünktlich und wir können schon die erste schwierige Stelle, die Scheibum und das Kammerl besichtigen. Der Pegel ist mit 22 Kubik etwas über Mittelwasser. Unsere Frischlinge beschliessen, die Scheibum zu umtragen, was problemlos möglich ist.

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Die anschliessende 12 km lange, einsame Strecke bietet spannendes Wildwasser (WW 2 mit einigen 3er Stellen), immer wieder ruhigere Abschnitte zur Bootsbergung nach Kenterung und eine phantastische Landschaft, wie zB die Schleierfälle.

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Einige Baumhindernisse mahnen immer wieder zur Vorsicht, das Wehr kurz vor dem Ausstieg ist auf der Bootsrutsche fahrbar oder rechts umtragbar. Am Ausstieg, der Rottenbucher Brücke wartet unser "Joker" mit dem Umsetzauto. Was für ein Service! Vielen Dank nochmal !!!

Wir stossen noch mit Kindersekt auf die schöne Fahrt an und fahren dann alle gemeinsam zum Campingplatz zurück.

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Bereits abends setzt der Nieselregen ein und wir beobachten gespannt den Pegel der Isar, die wir morgen paddeln wollen. Ab und an läuft jemand zum Fluss, um live zu sehen, ob der online Pegel wohl so stimmt. Ja, das Wasser steigt! In der Nacht werden wechselnd die Vorzelte geleert und neu gespannt, die Pfützen auf dem Weg werden grösser.

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Beim Frühstück entschliessen sich dann einige, die Isar bei einem Pegel von 138 cm nicht zu fahren, sodass sich schlussendlich sieben Paddler auf den kurzen Weg nach Scharnitz machen.

Hier der live-Bericht: "Bei strömendem Regen machten wir uns auf, vom Campingplatz mit den Autos nach Scharnitz. Dort mussten wir uns ein Bootstaxi nehmen, weil das obere Isartal für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Nach einer holprigen Fahrt mit einem redseligen Taxifahrer erreichten wir den Einstiegspunkt.

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Auf der Isar gings sofort flott zur Sache. Sehr schnellfliessend und kehrwasserlos rauschten wir durch ein wunderschönes Hochtal und dann durch eine wildromantische Schlucht hinunter.

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In Scharnitz angekommen fuhren noch drei Paddler weiter bis zum Campingplatz am Isarhorn. Gleich beim Bootstaxi kam ein Wehr mit starkem Rücklauf, Umtragen.
Durch Mittenwald wars kanalisiert und dort waren einige fahrbare Blockwurfwehre. So gerade eben schafften es alle, am Campingplatz anzuhalten. Das war eine schnelle Fahrt."

Auf dem Campingplatz hatten die übrigen Paddler die Autos umgeparkt, um doch wenigstens an den Füssen trocken zu bleiben. Die Pfützen waren nochmal grösser geworden. Die Vorzeltabspanntechniken wurden verfeinert, alle konnten trocken zu Abend essen. Die heisse Dusche vorher in den sehr, sehr angenehmen Sanitärräumen war wohltuend. Sogar einen Trockenraum für die Paddelsachen gibt es.
Gegen Abend klarte es auf und wir konnten den Tag am Lagerfeuer ausklingen lassen. Wieder war das Hauptthema der Pegel, diesmal ging es um die Loisach. Die Entscheidung, wann, wer, wo fährt, wurde auf den folgenden Tag verlegt.

Montagmorgen: Sonne! Ach wie schön, noch länger Wochenende zu haben. Rasch wurde alles gepackt und es ging zur Loisach, bzw ins Isartal.

Hier nochmal live: "Die Entscheidung die Loisach bei so viel Wasser zu fahren ist uns nicht leicht gefallen. Wir haben alternative Bäche ins Spiel gebracht, zB nochmals die Ammer oder die Isar zu fahren .

Da aber der Pegel nicht weiter steigt, bei 125cm bleibt und noch Wetterbesserung in Aussicht ist, wagten wir es. Frohen Mutes, mit Anspannung und Vorfreude ging es zum Einstieg der Griesenschlucht.

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Nach kurzem Einpaddeln gings gleich zur Sache. Verblockt und mit viel Wasserdruck. Am Dom wurde noch ein Film gedreht. Es war gerade Filmpause als wir vorbei paddelten.  Auch Dank unserer Fahrtenleiterin, die einwandfrei vorgefahren war, kamen wir heil am Ausstieg an. Dieser heisse Ritt dauerte nur eine Stunde.

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Meine persönliche Anmerkung: Das ist das Beste und Schwierigste, was ich jemals gefahren bin !!!"

Alternativ zum WW 4 Programm auf der Loisach gab es eine Wanderung durch die Gleirschklamm im Isartal. Es waren doch einige Höhenmeter zu überwinden und der Weg durch die Klamm war Schwindelfreien vorbehalten.

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Im Gegensatz zum WW-Paddeln kann man sich beim Wandern eindeutig besser unterhalten. Es gab zahlreiche seltene Pflanzen zu bestaunen und ein ganz schwarzer Salamander fand sich in der Klamm selbst. Ein prima Alternativprogramm mit weit weniger Adrenalinverbrauch.

Das war nun ein spannendes WW-Wochenende wo es nicht darum ging, ob es zuwenig Wasser zum paddeln hat, sondern ob es nicht zuviel ist! Wir lassen uns überraschen, wie es nächstes Jahr sein wird.

Weitere Eindrücke sind in der Galerie zu finden !

 

Canadierkurs für Einsteiger am 02.Juli 2016

In Kooperation mit dem KC Radolfzell und der Kanuschule MiSchaKu

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fand am 02 Juli ein Canadierkurs für Einsteiger auf dem Bodensee bei Radolfzell statt.

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Weitere Eindrücke vom Kurs gibt es in der Galerie !

 

Seekajakkurs für Einsteiger am 16.Juli 2016

Am 16. Juli folgte dann noch ein Seekajakkurs für Einsteiger.

 

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Auch dieser Kurs fand auf dem Bodensee bei Radolfzell statt und wurde in Kooperation

mit dem KC Radolfzell und der Kanuschule MiSchaKu veranstaltet. 

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Vorderrhein und Reuss am 23./24. Juli 2016

 

Zum Abschluß der Truner Wildwasserwoche kam es kurzentschlossen noch zu
einer Fahrt einiger KSCler an Vorderrhein und Reuss.
Zunächst ging es als Familienfahrt auf die Strecke Versam-Reichenau
(I-II).

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Dann noch ein "ladies-run" von Illanz nach Versam (II-III).
Schon alleine die Anfahrt ist ein Abenteuer. Die schmale Paßstrasse
windet sich weit oberhalb des Flusses am Berg entlang. Es bieten sich
atemberaubende Ausblicke ins Tal. Eine kleine Paddlerin war fest davon
überzeugt, dass wir uns an der Soca befinden müssten.
Der kleine und sehr gemütliche Campingplatz Carrera diente uns als
Nachtlager.

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Am Sonntag fuhren einige Paddler weiter zur Reuss, eine gemütliche WW I
Fahrt von Bremgarten nach Gnadenthal, das warme Wasser lockte zum
freiwilligen Bad und Eski-Training.

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Andere zogen die WW III Strecke am
Vorderrhein von Compadialis nach Tavanasa vor. Dort gab es, trotz wenig
Wasser sehr schöne Spielstellen.

Weitere Bilder gibts wie immer in der Galerie !

 

Kajaktraining in Hüningen am 25. September 2016

Einige KSC Paddler nutzen das wunderbare Herbstwetter, um ihre Fähigkeiten auf der Wildwasserstrecke im französischen Hüningen zu verbessern und sich auf das anstehende Wildwasserwochenende auf dem Inn vorzubereiten.

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Auch Leihboote vom ansässigen Kanuladen wurden ausgiebig auf dem Wildwasser getestet.

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Nach zwei Stunden Paddeln am Morgen wurde dann aber erst mal eine kleine Stärkung, eine längerer Pause und eine Tasse Kaffee notwendig, um wieder zu Kräften zu kommen. Danach ging es nochmals auf den Kanal. 

 

 Herbstausfahrt an Inn und Ötztaler Ach vom 01-03. Oktober 2016

Die Herbstfahrt des KSC ging diesmal an den Inn bei Imst. Vier Paddler trafen sich am Campingplatz bei Haiming.

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 Am ersten Tag stand die Imster Schlucht WW 2-3 auf dem Programm. Dank des Niedrigwassers waren die Wellen überschaubar und es blieb Zeit für intensives Kehrwassertraining und Topo-Duo-Erfahrungen (in den Wellen fährt der Vordermann mehr unter Wasser!).

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Ohne Kenterungen war nach drei Stunden der Ausstieg bei Silz erreicht.
 
 Am Sonntag regnete es und so war Gelegenheit, die Weltmeisterstrecke im Extrempaddeln, die
sogenannte "sickline" an der Wellerbrücke der Ötztaler
Ach anzusehen.

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Es waren schon viele Kanuten aus aller Welt am trainieren. Spannend und auch ein wenig gruselig.

Hier war dann der Startpunkt für eine Fahrt auf der unteren Ötz, auch hier Niedrigwasser und doch gute Bedingungen für eine schnelle WW 3-4 Tour.

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Wie praktisch; am Ende wartete das Umsetzauto mit frischem Kaffee.
 
 Nachdem der Campingplatz sehr zu wünschen übrig liess, suchten wir uns einen Stellplatz "einfach so" und fanden auch einen klasse Platz am rauschenden Bach. Da schmeckte das selbstgekochte Curry unter der Regenplane doch gleich noch mal so gut.
 
Am Montag fuhren wir dann nochmal die Imster Schlucht

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und dann im allgemeinen Ferienstau zurück nach Hause.

Die Motivation fürs Eskitraining im Hallenbad ist nach dieser Fahrt nochmal grösser geworden !

Weitere Eindrücke der Herbstfahrt sind in der Galerie zu finden.

 

 16. Oktober 2016: Großcanadier wieder im Einsatz                 


So richtig wusste eigentlich keiner, vor wievielen Jahren die letzte Fahrt mit dem Großcanadier stattfand.

Uli Bosch war sich aber in dem Punkt sicher, dass die Luftkammern bei seiner letzten Tour mit dem stolzen Boot reichlich mit Wasser gefüllt waren. Nach über einem Jahr Arbeit an dem Boot mit Unterstützung durch den Leichflugzeugbauer Paul Schneider stand nun endlich die Einweihungsfahrt an.

Vor dem Start mussten die beiden Boothälften mit über 20 Edelstahlschrauben zusammengefügt werden. So blieb es spannend, ob dass Boot auch tatsächlich dicht blieb.

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Doch Sorgen waren unbegründet. Ohne den kleinsten Wassereinbruch konnte man über den Bodensee hinweggleiten.

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Allerdings war nicht immer so ganz klar, in welche Richtung es den gehen sollte.

Nach einer längeren Pause wurde der Nebel auf dem See immer dichter. Die Sicht lag vielleicht noch bei 200 Meter.

Es stellte sich schnell heraus, dass ein navigieren ohne Hilfsmittel schier unmöglich war.

Nachdem unser kleines Schlachtschiff wieder die Insel Reichenau in Sichtweite hatte, allerdings zur Verwunderung vieler nun auf der anderen Rumpfseite, packte unser Bootshauswart sein Smartphone aus.

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Dank moderner Technik kammen wir wieder sicher am Allensbacher Ufer an.

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 Bleibt zu hoffen, dass mit dem blauen Boot noch viele schöne Touren unternommen werden.

 

 

© Kanusport-Club Villingen e.V., Kanusport-Club Villingen e.V.

www.ksc-villingen.de